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Allergene in Kosmetik

10 Juli 2024

Allergene in Kosmetik können zu unerwünschten Hautreaktionen wie Rötungen oder Juckreiz führen, die lästig und schmerzhaft sein können. Da unsere Haut als größtes Organ eine wichtige Rolle für unser persönliches Wohlbefinden spielt, können Hautirritationen unser körperliches und seelisches Gleichgewicht stören. Gerade Konservierungsstoffe, die in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind, gelten als häufige Auslöser. Doch auch andere Stoffe können für empfindliche Haut zum Problem werden.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Allergene sind, welche Besonderheiten bestehen und wie ADA Cosmetics sich für hautverträgliche Produkte und eine unbeschwerte Körperpflege einsetzt.

Was sind Allergene?

Allergene sind körperfremde Substanzen wie Eiweiße, die bei manchen Menschen eine Überreaktion des Immunsystems auslösen können. Diese Überreaktion bezeichnen wir als Allergie. Sie kann sich in Form von Hautausschlägen, Juckreiz, Niesen oder gar Atembeschwerden äußern.

Häufig sind Pollen, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel die Übeltäter, doch Allergene können auch als Inhaltsstoffe in Kosmetik vorkommen. Gerade Menschen mit Neurodermitis oder Allergiker sind hier besonders gefährdet, da ihre Hautbarriere bereits geschwächt und somit anfälliger für Irritationen durch Allergene ist.

Die häufigsten Allergene in Kosmetik

Zu den häufigsten Allergenen in Kosmetik zählen laut dermatologischen Studien:

  • Duftstoffe: Duftstoffe sind in vielen Kosmetikprodukten enthalten und können sowohl synthetischen als auch natürlichen Ursprungs sein. Besonders häufig lösen Duftstoffe wie Farnesol oder Isoeugenol Allergien aus und sind in der EU daher deklarationspflichtig.
  • Konservierungsmittel: Sie verlängern die Produkthaltbarkeit, können aber auch allergische Reaktionen hervorrufen. Häufig verwendete Konservierungsmittel wie Parabene, MIT- und MCIT-Konservierungsmittel oder Formaldehydabspalter sind bekannte Allergene in Kosmetik.
  • Farbstoffe: Farbstoffe verleihen Kosmetika ihre Farbe. Insbesondere synthetische Farbstoffe wie p-Phenylendiamin (PPD) in Haarfärbemitteln können allergische Reaktionen hervorrufen.

Naturkosmetik bietet übrigens keine Garantie dafür, dass keine Allergien auftreten. Einige ätherische Öle und pflanzliche Inhaltsstoffe haben ebenfalls ein allergenes Potenzial und können bei empfindlicher Haut Allergien auslösen.

Welche Allergien können Hautpflegeprodukte hervorrufen?

Hautpflegeprodukte können Kontaktallergien verursachen. Das sind immunologische Reaktionen, die zu einer allergischen Kontaktdermatitis führen können. Die Reaktion kann sofort oder erst Stunden bis Tage nach dem Kontakt auftreten.

 

Symptome einer Kontaktallergie

Die Symptome einer Kontaktallergie sind unangenehm und reichen von lästigem Juckreiz bis zu schmerzhaftem Brennen. Typische Anzeichen dafür, dass Ihre Haut auf ein Allergen in Kosmetik reagiert, sind:

  • Ausschlag
  • Brennen
  • Rötung
  • Juckreiz
  • Schuppenbildung
  • Akne

Deklarationspflichtige Allergene in Kosmetik

Über die INCI-Liste können Sie Allergene in der Kosmetik identifizieren. Die Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe (INCI) legt fest, wie Inhaltsstoffe auf Verpackungen angegeben werden müssen, um eine standardisierte Kennzeichnung zu ermöglichen.

Besonders tückisch sind Duftstoffe, die oft unter Sammelbegriffen wie „Parfum“, „Aroma“ oder „Fragrance“ versteckt werden. Wer allergisch auf diese Inhaltsstoffe reagiert, kann somit Schwierigkeiten haben, das spezifische Allergen in der Kosmetik durch die Liste zu identifizieren. 

Doch auch hier gibt es Fortschritte: Seit 2005 müssen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1223/2009 26 allergene Duftstoffe in Kosmetik explizit aufgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise Geraniol, Linalool und Limonene. Rinse-off-Produkte wie Shampoo und Duschgel müssen dabei ab 100 ppm (0,01 %) Duftstoffe angeben, Leave-on-Produkte wie Cremes bereits ab 10 ppm (0,001 %).

Die Liste deklarationspflichtiger Duftstoffe in Kosmetik wurde mit der Änderungsverordnung (EU) Nr. 2023/1545 deutlich erweitert. Seit dem 15. August 2023 müssen weitere 56 allergieauslösende Duftstoffe auf der Verpackungsrückseite angegeben werden, sodass nun ganze 82 allergene Duftstoffe in Kosmetik identifiziert werden. 

Bis diese Regelung jedoch vollständig umgesetzt ist, können noch einige Jahre vergehen. Eine Übergangsfrist von 3 bzw. 5 Jahren ermöglicht es, Produkte ohne die neue Kennzeichnung bis zum 31. Juli 2026 innerhalb der EU in Verkehr zu bringen und bis zum 31. Juli 2028 bereitzustellen.

Sanfte Pflege mit ADA Cosmetics

ADA Cosmetics setzt auf natürliche Inhaltsstoffe, die Ihre Haut sanft pflegen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Unsere Rezepturen sind pH-hautneutral und tierversuchsfrei. Zudem meiden wir bedenkliche Inhaltsstoffe und potenzielle Allergene in unseren Kosmetikprodukten wie:

  • Silikone
  • Parabene
  • MIT- und MCIT-Konservierungsmittel
  • Formaldehydabspalter
  • UV-Filter auf Benzophenon-Basis
  • Mikroplastik (kein flüssiges Mikroplastik und keine Mikroperlen)
  • Mineralöle
  • Nanomaterialien

Unsere natürlichen Inhaltsstoffe dringen in die Hautbarriere ein und spenden langanhaltende Feuchtigkeit. So wirken wir Rötungen und Trockenheit entgegen und fördern eine starke, gesunde Haut. 

Für alle, die Wert auf pflanzliche, biologisch abbaubare Kosmetik legen, bieten wir zertifizierte Naturkosmetik an. Unsere Produkte tragen die renommierten Siegel Ecocert COSMOS Organic, EU Ecolabel und Nordic Swan Ecolabel und versichern Ihnen Qualität und Nachhaltigkeit. 

Unsere DermaCare Sensitive-Kollektion wurde speziell für besonders empfindliche Haut entwickelt und ist die ideale Wahl, wenn Sie Allergene in Kosmetik meiden möchten. Sie ist dermatologisch getestet und mit dem Dermatest-Gütesiegel ausgezeichnet. Die hypoallergene, parfümfreie und pH-hautneutrale Rezeptur sorgt für eine sanfte Reinigung und milde Feuchtigkeitsversorgung. Klinisch getestet und bestätigt, eignet sie sich für den täglichen Gebrauch bei allen Hauttypen, einschließlich trockener und empfindlicher Haut, sowie für Säuglinge ab 6 Monaten.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Allergie und Allergen?

Eine Allergie ist eine Überreaktion unseres Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe, die als Allergene bezeichnet werden. Diese Allergene, die in verschiedenen Kosmetika vorkommen können, werden vom Immunsystem fälschlicherweise als Gefahr erkannt. Die Folge ist eine unangenehme Hautreaktion mit lästigen Symptomen.

Wie lange dauert eine allergische Reaktion auf Kosmetik?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Manchmal verschwindet die Reaktion nach ein paar Stunden, manchmal dauert es Tage. Bei ständigem Kontakt mit dem Allergen kann sich sogar ein chronisches Kontaktekzem entwickeln. Deshalb sollten Sie bei anhaltenden Beschwerden lieber zum Arzt gehen, um das Allergen zu identifizieren und zukünftige Reaktionen zu vermeiden.

Was kann man gegen allergische Reaktionen im Gesicht machen?

Kühlen Sie die betroffene Stelle und verwenden Sie beruhigende, rezeptfreie Gels oder Cremes. Bei stärkeren Beschwerden ist ein Gang zum Arzt empfehlenswert, um die Ursache der Allergie zu ermitteln und eine passende Behandlung zu finden.